Statement

Die Nachricht, dass ein ehemaliger Funktionär der SPG Ladies der Traditionsvereine FC Dornbirn und FC Lustenau psychische Gewalt gegen einige Spielerinnen ausgeübt haben soll, macht uns tief betroffen.

Mit aller Klarheit distanziert sich hiermit der FC Dornbirn von den jüngst bekannt gewordenen Anschuldigungen: Weder psychische noch physische Gewalt haben einen Platz im Sport, aber auch nicht in unserer Gesellschaft.

Seit Bekanntwerden der Vorwürfe rund um den ehemaligen Vereinsfunktionär der SPG Ladies Dornbirn/Lustenau haben die Verantwortlichen beider Vereine rasch und entschieden mit aller Klarheit gehandelt. Der beschuldigte Funktionär bekleidet mittlerweile kein Amt mehr – weder bei der SPG Ladies noch beim FC Dornbirn. Zudem ist der Funktionär bereits aus dem Vereinsregister gelöscht worden. Die erhobenen Vorwürfe werden vom betroffenen Ex-Funktionär zwar bestritten, dennoch erfolgte die Niederlegung seiner Funktionen auf beidseitigen Wunsch, damit dieser bei der nun zu erfolgenden Aufklärung der Vorwürfe keine Belastung für den FC Dornbirn und die SPG Ladies darstellen kann. 

Nun liegt der Fokus auf vollumfänglicher Aufklärung und Transparenz in diesem Fall. Dazu bieten die Repräsentanten beider Traditionsvereine eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden an. Die gesamte Fußball-Familie, sowohl des FC Dornbirn als auch der SPG Ladies, steht geschlossen zusammen und wird sich nun noch mehr für Menschlichkeit, Gleichberechtigung und Fairness im Sport starkmachen.

Gerhard Ölz Obmann