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Stellungnahme zum Urteil: „Ständig Neutralen Schiedsgericht“ in Wien

Hinter dem Mohren FC DORNBIRN 1913 liegen wahrlich intensive Wochen. Zu unserer aller Freude hat sich die Mannschaft sportlich nach dem letzten Trainerwechsel im Frühjahr 2024 von ihrer besten Seite gezeigt und mit aktuell 23 Punkte eine beachtliche Aufholjagd hingelegt. Dass dieser sportliche Erfolg nun durch das Urteil des „Ständig Neutralen Schiedsgericht“ einen Dämpfer erfahren musste, hat uns im ersten Moment sprachlos gemacht. Wir bedauern es sehr, dass unsere Bemühungen schlussendlich nicht anerkannt worden sind und müssen nun den Entscheid zur Kenntnis nehmen.

Die finanzielle Situation war immer angespannt, so wie es zahlreichen anderen Vereinen in den beiden höchsten Spielklassen gleich ergeht, zudem die sportlichen Erfolge, bis zum Trainerwechsel zu Eric Orie gänzlich ausblieben. Ob nun mit zweierlei Maßen die Bemühungen gemessen werden oder es für Vereine aus dem Westen generell schwierig erscheint, sich auf dieser Bühne zu etablieren, sei dahingestellt.

Wir können jedoch mit Fug und Recht behaupten, dass wir alle vom Senat 5 geforderten Unterlagen fristgerecht übermittelt haben. Zur Verhandlung haben wir den Nachweis erbracht, dass der vereinbarte und von uns bereits im Rahmen der Zulassung angekündigte Betrag des Sponsors nun auf dem dafür eigens eingerichteten Treuhandkonto eingelangt ist. Dies wurde mit einer verbindlichen Haftungsgarantie des Sponsors nochmals schriftlich bestätigt. Die Bestätigung des Zahlungseingangs und unser Vergleichsangebot zu Beginn der Verhandlung, im guten Gewissen (weil mehr wie vom Senat 5 geforderte Unterlagen inkl. Sponsorbetrag vorlagen), wurde vom Rechtsvertreter der Liga als Nachreichung gewertet und somit wurde unser Antrag zu einem Vergleich zurückgewiesen und von der Gegenseite (Ligavertretung) nicht angenommen!
Durch diese nicht nachvollziehbare und für mich „eigenwillige Beurteilung“ (Ligaanwalt) wurden die weiteren Befragungen mehr oder weniger zur Nebensache.

Rückwirkend betrachtet können wir sagen, dass wir nichts unversucht gelassen haben und jede Möglichkeit in Betracht gezogen haben, um den jungen Talenten einen Verbleib in der 2. Liga zu ermöglichen. So sind wir, wie auch schon andere namhafte österreichische Vereine vor uns, Anfang des Jahres in ein Situation geraten, über welche bereits hinlänglich in den Medien berichtet wurde. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass dem Verein zu keiner Zeit ein finanzieller Schaden durch diese Vorkommnisse entstanden ist. Mit unseren Partnern haben wir Gespräche geführt und versucht die Geschehnisse entsprechend zu klären.

Unser größtes Lob gilt an dieser Stelle der Kampfmannschaft, welche sich trotz der zwischenzeitlichen Turbulenzen, zusammengerauft hat und sich vor allem im Frühjahr 2024, sportlich ligatauglich gezeigt hat. Dafür gebührt den Spielern und dem Trainerteam rund um Eric Orie größte Anerkennung für die in der Rückrunde erbrachte Leistungen.

Wir möchten uns an dieser Stelle nicht zuletzt bei den zahlreichen Fans bedanken, welche im Frühjahr für eine tolle Stimmung und Kulisse in der Sparkasse Arena Birkenwiese gesorgt haben. Außerdem bedanken wir uns bei den Partnern, welche auch in dieser für uns schwierigen Situation dem Verein die Treue gehalten haben und dafür sorgen, dass auch zukünftig jungen Talenten die Möglichkeit geboten werden kann.

Weiters bedanken wir uns bei den zahlreichen Stützen im Hintergrund, welche im und um den Verein ehrenamtlich ihren Einsatz leisten. Ohne sie wäre Vieles nicht möglich gewesen; sie haben teils Übermenschliches bewiesen und sich mit vollem Engagement für den Verein eingesetzt. Dies stimmt uns positiv für die Zukunft.

Es wird nun eine interne Konsolidierung und Gespräche geben, über die sportliche und organisatorische Zukunft des Vereins. Wir werden bis zum Start der Regionalliga-Saison eine schlagkräftige Truppe aufstellen und unseren eingeschlagenen Weg, möglichst vielen Talenten die Chance zu geben, weiterführen.

Wir schauen trotz allem positiv in die Zukunft und werden uns neue Ziele setzen, immer den Nachwuchs im Fokus habend.

Mit rot-weißen Grüßen
Hubert Domig, Präsident

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